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Winter in Island - Erkundungsreise nach Akureyri

Aktualisiert: 8. Jan.

In diesem Beitrag möchte ich ein meine Impressionen aus der Winterreise nach Island präsentieren.​Winter in Island - eine sehr beschauliche Saison - das sind weiß beschneite Berge, gedämpfte Lichtverhältnisse und Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Hauptstadt Reykjavík. Selbst am Polarkreis sollte das Thermomether laut Klimatabelle Minusgrade im einstelligen Bereich nie unterschreiten. Aber die Erkundung hat teilweise bei Schneestürmen mit den sogenannten "Whiteout" und Temperaturen um die minus 15 Grad stattgefunden. Die Heizung im Caravan wird dann freiwillig auf die höchste Stufe gestellt, nach draußen geht man sorgsam verpackt in mehreren Schichten und nur dann, wenn es in der Nähe eine heiße Quelle oder einen sehenswerten Wasserfall wie zum Beispiel den Godafoss gibt. 


Godafoss, auch bekannt als "Der Wasserfall der Götter", ist ein beeindruckender Wasserfall in Island, der sich im Norden des Landes befindet. Der Wasserfall ist etwa 12 Meter hoch und 30 Meter breit und fließt in eine breite Schlucht, die von hohen Klippen umgeben ist. Der Wasserfall wurde seinen Namen aufgrund einer Legende verliehen, die besagt, dass er der Ort war, an dem der isländische Anführer Þorgeir Ljósvetningagoði im Jahr 1000 seine Götzenbilder verbrannte, um das Christentum zu adoptieren.


Der Godafoss im Winter ist ein spektakuläres Schauspiel aus Eis und Wasser. Von der Straße kommend lädt ein großer Parkplatz mit angeschlossenem Souvenirladen und Restaurant ein. Im winter sind sehr wenige Touristen vor Ort . Wenige Minuten Fußweg über die Brücke garantieren ein unvergessliches Schauspiel der Natur.



Im Winter kann der Godafoss sehr eindrucksvoll sein, da er von Schnee und Eis bedeckt ist und die Klippen, die ihn umgeben, in eine winterliche Landschaft verwandeln. Der Wasserfall ist auch im Winter ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Schönheit der isländischen Natur bewundern möchten. Wasserfall fängt am Rand an zuzufrieren, weil es dort langsamer fließ. Durch den gefrorenem Untergrund kühlen die Tropfen ab und erstarren zu Eis.


Die Farbe des Eises gibt Aufschluss über den Luftanteil. In gefrorenen Wasserfällen ist das Eis weiß gefärbt, weil viel Luft eingeschlossen und. Bei wenig Luft ist das Eis durchsichtig oder blauer bis blaugrün. Mit zunehmender Kälte steigt die Härte von Eis, es wird aber auch spröde. Bei –30 °C ist Eis ähnlich hart wie Fels! durch die reduzierte Fließgeschwindigkeit bilden sich nach dem Wasserfall im unterkühlten Wasser Eisschollen, die auf der Oberfläche auftauchen.


Unsere nächste Aufenthaltsort ist Akureyri.

Akureyri ist eine Stadt im Norden Islands, die aufgrund ihrer Lage in der Nähe des Polarkreises ein kühleres Klima hat als der Süden des Landes. Im Winter ist es in Akureyri normalerweise kalt und es gibt viel Schnee. Die Durchschnittstemperaturen im Januar, dem kältesten Monat des Jahres, liegen bei etwa -3°C. In dieser Zeit des Jahres ist es auch üblich, dass es viel Dunkelheit gibt, da die Sonne nur wenige Stunden am Tag scheint. In Akureyri ist es im Winter meist stockdunkel, wie zum Beispiel um 9:30 am Vormittag. Hier geht Anfang Februar die Sonne erst um 10 Uhr auf. So richtig hell ist es dann eine Stunde später. Noch Ende Dezember war es maximal 2 Stunden hell. Dafür geht Anfang Juni die Sonne überhaupt nicht unter.


Trotz der kalten Temperaturen gibt es in Akureyri im Winter viele Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, die man besuchen kann. Dazu gehören Ski-Resorts in der Umgebung, die für Wintersportler sehr beliebt sind, sowie Museen und Kunstgalerien in der Stadt, die einen Einblick in die Kultur und Geschichte Islands geben. Es gibt auch viele Bars und Restaurants in Akureyri, die isländische Spezialitäten anbieten und die Möglichkeit bieten, das Nachtleben der Stadt zu erkunden. Insgesamt bietet Akureyri im Winter eine Vielzahl von Möglichkeiten für Touristen, die die Schönheit und Kultur Islands im Winter erleben möchten.


In der Gruppe halten sich Islandpferde bei minus -12 Grad warm:

Tatsächlich ist der nächste Verwandte des Islandpferdes das Shetlandpony, das imAufgrund der Gesichtsform als Pony bezeichnet wird. Es ist die stärkste Pferderasse der Welt. Diese Pferde sind in der Regel kleiner als das durchschnittliche Pferd, manchmal kaum mehr als die Ponygröße, und sind extrem robust und werden fast nie krank. Dies liegt auch daran, dass das isländische Gesetz die Einfuhr von Pferden verhindert und exportierte Tiere nicht zurückkehren dürfen.


Geothermalfeld am See Myvatn:

Das Bjarnarflag Geothermal-Kraftwerk liegt an einem blauen Thermal-See, den man leicht von der Hauptstraße aus sehen kann. Am Ufer gibt es ein geothermisches Gebäude, inklusive Möglichkeiten für tolle Bilder. Es gibt nur wenige Parkplätze für Autos. Gegenüber befindet sich das Myvatn Nature Baths, die der blauen lagune sehr ähnlich sind.


Mývatn ist ein See im Norden Islands, der für seine spektakuläre Landschaft und seine vielfältige Tierwelt bekannt ist. Der See liegt in einem Gebiet, das von vulkanischen Aktivitäten geprägt ist, und ist umgeben von geothermischen Gebieten, Wasserfällen und Klippen.


Der Mývatn ist auch bekannt für seine vielfältige Vogelwelt, die über 100 Vogelarten beheimatet, darunter verschiedene Enten- und Gänsearten, sowie Seeadler und Falke. Der See ist ein wichtiger Brutplatz für viele dieser Vogelarten und ein beliebtes Ziel für Vogelbeobachter aus der ganzen Welt.


Es gibt auch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Mývatn, darunter die Dimmuborgir-Lavafelder, die Hverfjall-Krater und die Goðafoss-Wasserfälle. Diese Sehenswürdigkeiten sind beliebte Ziele für Touristen, die die Schönheit und die geologische Vielfalt Islands erkunden möchten.


Nationalstraße #84


Die asphaltierten Straßen sind in einem sehr guten baulichen Zustand, im Winter wird außer bei Schneefall immer geräumt. Lediglich entgegenkommende LKWs können die Sicht für wenige Sekunden bei Schneeverwehungen einschränken. Jedoch ist das Land bei starken Schneestürmen für mehrere Tage lahmlegt. Ansonst kann man im Winter problemlos den Golden Circle, die Südküste und auch Snæfellsnes mit dem Auto oder reisebus erfahren.


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