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Fallstudie zur Wasserversorgung in der japanischen Stadt Fukuoka

Aktualisiert: 13. Apr.


Die Stadt Fukuoka liegt auf der drittgrößten japanischen Insel Kyushu im Südwesten Japans und hat etwa 1,5 Millionen Einwohner. Das Klima der Stadt ist nahezu tropisch mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von ~18 Grad. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt mit 400 m3 pro Person und Jahr deutlich unter dem Weltdurchschnitt von rund 17.000 m3 pro Person und Jahr.

Das Trinkwasser wird von der teuren Entsalzungsanlage "Uminonakamichi Nata Sea Water Desalination Center" bereitgestellt und nach Möglichkeit mit Wasser aus acht Dämmen und Flüssen gemischt. Eine zusätzliche Wassermenge kann durch laufende Wartung der Wasseranlagen und Maßnahmen zum Wasserschutz eingespart werden. Eine kostenintensive Erweiterung der Entsalzungsanlage ist deshalb nicht notwendig, auch weil Fukuokas Bevölkerung schrumpft.


Die zukünftigen Herausforderungen sind zum einen eine alternde und schrumpfende Bevölkerung, die weniger Wasser benötigen und daher Anpassungen in der Infrastruktur notwendig machen und zum anderen ist Fukuoka anfällig für Dürren, die durch den Klimawandel zusätzlich verstärkt werden.


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