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Wasserfälle in Island

Atlas zu natürlichen Kaskaden

Was die Wasserfälle in Island wirklich besonders machen, ist die Tatsache, dass sie von atemberaubenden isländischen Landschaften umgeben sind. Aufgrund der zahlreichen Gletscher beherbergt Islands einige der ausserordentlichsten Naturschauspiele der Welt. Sie werden von reinstem Gletscherwasser gespeist, das sich durch Felsen schneidet und sich in Island mit dem Vulkanismus in der Umgebung verbindet, um faszinierende Formen zu schaffen, wie zum Beispiel die sechseckigen Basaltsäulen, die viele Wasserfälle schmücken.

Kirkjufellsfoss

Kirkjufellsfoss

Kirkjufellsfoss liegt 1500 Meter südlich des namensgebenden Berges an der Nordküste der Halbinsel Snæfellsnes. Der Fluss Kirkjufellsá stürzt in zwei Stufen in die Tiefe und mündet kurz danach in eine Bucht des Grundarfjörður.

Kirkjufellsfoss mit dem Berg Kirkjufell

Kirkjufellsfoss mit dem Berg Kirkjufell

Der Berg Kirkjufell mit 463 Metern Höhe gehört zum Vulkansystem Lýsuskarð. Zahlreiche geologische Schichten aus Lava, Sedimente und Tuffstein wechseln sich bis zum Gipfel ab.

Hraunfossar

Hraunfossar

Die Hraunfossar, Deutsch Lavawasserfälle sind Wasserfälle in den Fluss Hvítá im Westen Islands. Ein kleiner Seitenarm versickert in der porösen Lava und fließt unterirdisch auf einer etwas tiefer gelegenen, wasserundurchlässigen Basaltschicht weiter. Zirka einen Kilometer flussaufwärts versickert der Fluß in dem porösen Lavagestein und kommt in Form von diesen unzähligen kleinen Wasserfällen und Rinnsalen wieder zu Tage.

Dynjandi

Dynjandi

Der Dynjandi ist ein 100 Meter hoher Wasserfall des Flusses Dynjandisá im Nordwesten Islands.

Hafragilsfoss

Hafragilsfoss

Mit einer Höhe von 27 Metern ist der Hafragilsfoss nach dem Dettifoss der zweithöchste Wasserfall im Flussverlauf.

Godafoss

Godafoss

Der Name Goðafoss, Deutsch Götterwasserfall, stürzt über einer Breite von 158 m in die Tiefe. Der Sage nach soll der Gode Þorgeir Ljósvetningagoði Þorkelsson um das Jahr 1000 nach Christus nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben.

Hengifoss

Hengifoss

Hengifoss ist ein Wasserfall im Osten. Mit 128 Metern ist Hengifoss der dritthöchste Wasserfall von Island. Basaltschichten umgeben den Wasserfall. Zwischen den Basaltschichten befinden sich dünne Schichten aus rotem Ton. Geologen haben auch versteinerte Bäume innerhalb der Schichten gefunden, die während der wärmeren Periode des Tertiärs den Wasserfall umgeben haben. Weiter unten am Fluss ist der Litlanesfoss, ein weiterer kleinerer Wasserfall, bekannt.

Dettifoss

Dettifoss

Der Fluss entspringt dem Gletschers Vatnajökull beim Vulkan Kverkfjöll, wo er den Gletscher durch Eishöhlen verläßt. Einen Kilometer nach dem Selfoss folgt der Dettifoss.

Dettifoss

Dettifoss

Der Dettifoss oder „stürzende Wasserfall“ ist der größte Wasserfall im Nordosten Islands mit einer enormen Wassermenge und Fallhöhe von 44 Metern einer der größten Wasserfälle Europas.

Svartifoss

Svartifoss

Svartifoss oder auf Deutsch „der schwarze Wasserfall“ist eingebettet von dunklen Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs und stürzt idyllisch in ein steiniges und grünes Becken.

Seljalandsfoss

Seljalandsfoss

Der Wasserfall Seljalandsfoss ist Teil des Flusses Seljalandsá und entspringt unterhalb des Gletschers Eyjafjallajökull. Die schmale Kaskade stürzt von einer hohen Klippe ins Tiefland.

Skogafoss

Skogafoss

Die sechzig Meter hohe Fallkante des Skógafoss ist heute fünf Kilometer vom Meer entfernt. Einst bildete der Skógafoss die südliche Küstenlinie Islands.

Gullfoss

Gullfoss

Der Gullfoss, auf Deutsch goldener Wasserfall“, gehört mit den beiden Sehenswürdigkeiten Þingvellir und den Geysiren im Thermalfeld Haukadalur zum goldenen Zirkel und ist eines der imposantesten Sehenswürdigkeiten von Island.

Gullfoss

Gullfoss

Der mächtige Gletscherfluss Hvítá verleiht dem Gullfoss seine hohe Durchflussrate. Die Wassermassen stürzen 32 Meter über zwei Stufen hinweg.