IT-Projektrettung - Stand 2026
- Manfred Preyer
- 25. Juli 2025
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Jan.

Hier erklären wir Ihnen, wie wir Softwareprojekte in Schieflage mit Hilfe vom Testmanagement als Korrektiv retten. Bitte klicken Sie hier, wenn Sie mehr über diese Dienstleistung in einfacher Sprache lesen möchten.
Unsere Testmanager retten Softwareentwicklungsprojekte, die auf Grund von unterschiedlichen Faktoren ihre Ziele noch nicht erreichen. Beispiele von realen Projekten, die wir erfolgreich gerettet haben sind in unserem Blog Erfolgreiche Fallbeispiele - So gelingt der Turnaround bei Troubled-Projects beschrieben.
Im Zentrum der Softwareentwicklung liegen immer die Anforderungen vom Kunden . Wie die Erfahrung aus mehreren Entwicklungsprojekten zeigt, liegt die Hauptursache für die Schieflage durch Kostenüberschreitung beziehungsweise einer Projektverzögerung und Unzufriedenheit des Kunden und anderer negativen Entwicklungen im Verlust der Kontrolle über die Erfüllung von Kundenanforderungen und Organisation vom Testprozeß.
Wie bringen wir ein zu rettendes Projekt in die Erfolgszone?
Das Testmanagement fokussiert sich auf die Validierung der dringlichsten Kundenanforderungen und stabilisiert die Grundfunktionalität vom Projekt. Durch eine kundenzentrierte Teststrategie und einer direkten Kommunikation mit den Entwicklern stärken wir das Vertrauen Ihres Kunden.
Um Zeit zu gewinnen verzichten wir auf nicht notwendigen Dokumentationsaufwand, es werden weder neue Technologien noch für das Team unbekannte Tools eingesetzt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, nur validierungsrelevante Tests durchzuführen um den Projektlebenszyklus die notwendige Beschleunigung und Fokus auf die essentiellen Kennzahlen zu ermöglichen.
Zu den angewandten Testmethoden gehören funktionale und nicht-funktionale Tests. Wir begleiten Sie auf allen Teststufen, also Unit Testing, Integration Testing, System Testing und Performance Testing. Für jede Teststufe wird ein Test Ziel definiert samt erwarteten, messbaren Ergebnissen.
Phase 1 – Projektbewertung:
Zuerst prüfen wir, welche Unterschiede es zwischen den Anforderungen und dem aktuellen Stand des Projekts gibt – und warum diese Unterschiede entstanden sind. Anschließend erstellen wir zusammen mit der Projektleitung eine Liste der wichtigsten Kundenanforderungen.
In dieser Phase nutzen wir eine Anforderungsnachverfolgungsmatrix (englisch: Requirements Traceability Matrix). Damit vergleichen wir die wichtigsten Anforderungen mit den vorhandenen Testfällen. So erkennen wir, welche wichtigen Anforderungen noch nicht durch Tests abgedeckt sind.
Die Projektbewertung sorgt für Klarheit und bildet die Grundlage, um die Testaktivitäten gezielt neu auszurichten.
Phase 2 – Projektrettungsplan:
In dieser Phase prüfen unsere Testmanager gemeinsam mit dem Projektmanagement die wichtigsten Anforderungen. Ziel ist es, die Ursachen für Probleme bei der Umsetzung, technische Abhängigkeiten oder Mängel sowie die wirtschaftlichen und vertraglichen Folgen der aufgetretenen Unregelmäßigkeiten zu verstehen. Während der Analyse der noch offenen Testfälle werden die geschäftskritischen Kundenanforderungen ermittelt und bewertet.
Dabei nutzen wir die MoSCoW-Methode. Sie teilt die Anforderungen in vier Gruppen ein:
Must-Haves (unbedingt erforderlich)
Should-Haves (wichtig, aber nicht zwingend)
Could-Haves (nice-to-have)
Won’t-Haves (nicht erforderlich)
Der Projektrettungsplan konzentriert sich auf die geschäftskritischen Anforderungen und Testfälle , deren Ausfall hohe Kosten oder großen Reputationsschaden verursachen würde. Durch einen schlankeren Softwarelebenszyklus und eine feste Kunden-Feedback-Schleife reagieren wir schnell auf Rückmeldungen und geänderte Prioritäten.
Phase 3 - Produktvalidierung:
Um Zeit zu sparen, prüfen die Test-Teams schrittweise die vom Kunden gemeldeten, geschäftskritischen Abweichungen von den Anforderungen – beginnend mit den wichtigsten. Diese Abweichungen werden gemeinsam mit der Entwicklung behoben, damit ein Produkt mit allen Must-Have-Funktionen ausgeliefert werden kann.
Dazu nutzen wir datenbasierte Berichte, zum Beispiel Defect-Dashboards. Sie zeigen offene Abweichungen, deren Schweregrad und die Zuordnung zu den jeweiligen Anforderungen. So lassen sich Fortschritte klar messen. Der Testabdeckungsgrad gibt an, wie viel Prozent der Kundenanforderungen bereits geprüft wurden. Feedback wird sofort mit den Entwicklungsteams geteilt und direkt in Verbesserungen umgesetzt.
Ziel der Produktvalidierung ist es, die Entwickler optimal zu unterstützen: den betroffenen Quellcode schnell zu finden, zu ändern und mit einem Bugfix erneut zu testen.
Phase 4 - Testautomatisierung:
Toolgestützt stellen wir sicher, dass neue Updates keine bestehenden Funktionen beschädigen. Sie bestimmen welches Tool zur Testautomatisierung verwendet wird. Mit regelmäßigen Fortschrittsberichten kann der Projektfortschritt gemessen und erkannt werden, in welchen Bereichen zuerst Verbesserungen nötig sind.
Durch die Automatisierung der Testläufe wird das Projekt laufend angepasst – so steigen sowohl der Fertigstellungsgrad als auch die Testabdeckung.
Phase 5 - Produktrisikominimierung:
Technische Schulden – wie Leistungsprobleme oder Sicherheitslücken – können ein Projekt unbemerkt zum Scheitern bringen. Folgende nicht-funktionalen Tests helfen, das zu verhindern:
Load-Testing simuliert viele gleichzeitige Nutzer, um Engpässe zu finden.
Penetrationstests finden Sicherheitslücken, die Vorschriften verletzen oder Kundendaten gefährden könnten.
Failover-Tests prüfen, ob das System bei Ausfällen stabil bleibt .
Die Produktrisikominimierung ist die Phase die am meisten Mehrwert für das Projekt bringt.
Fazit - Produktzentrierung statt Krisenmodus:
Unser Testmanagement bringt Projekte mit Problemen wieder auf Kurs. Dazu priorisieren wir Kundenanforderungen, verringern die Komplexität, beschleunigen die Fehlerbehebung und stellen sicher, dass Ihr Produkt einsatzbereit ist. Die Mischung aus klaren Prioritäten und flexibler Vorgehensweise sorgt dafür, dass aus einem schwierigen Projekt ein erfolgreiches, kundenorientiertes Produkt wird.
Der Aufwand hängt stark von den Eigenschaften des Projekts ab und wird deshalb individuell festgelegt.

Wie können wir Ihnen helfen, damit Ihr Projekt wieder gut vorankommt? Bitte klicken Sie mit der Maus auf den Pfeil nach rechts, um alles zu lesen:
Wir kümmern uns darum die Testaktivitäten von einem Softwareprojekt zu organisieren. Wir sind gut darin, bei Projekten zu helfen, die nicht so gut laufen. Beispiele von Projekten, die wir gerettet haben, sind in unserem Blog Erfolgreiche Fallbeispiele - So gelingt der Turnaround bei Troubled-Projects zu finden. Bitte klicken Sie mit der Maus auf den unterstrichenen Bereich im vorherigen Satz.
Ganz wichtig bei der Softwareentwicklung sind immer die Anforderungen vom Kunden.
Bei Softwareentwicklungsprojekten geht es darum, innerhalb der geplanten Zeit ein Produkt zu entwickeln, welches das das tut, was erwartet wird und auch nicht mehr Geld als zur Verfügung gestellt wird, ausgegeben wird.
Wie unsere Erfahrungen zeigt, passiert es sehr oft, dass während der Entwicklung nicht alle der erwähnten Punkte erfüllt werden. Entweder alle oder eins oder zwei ihr Ziel verfehlen. In solchen Situationen sprechen wir von einem „Troubled Project“.
Wie die Praxis deutlich zeigt, ist die wichtigste Ursache für Verfehlung von Projektzielen eine hohe Anzahl von Fehlern in dem zu entwickelnden Code. Die Fehler können nur durch umfangreiches und intensives Testen der Software identifiziert und nacheinander behoben werden.
Die Hauptursache für den erhöhten Anzahl von Fehler liegt in Verlust der Kontrolle über die Erfüllung von Kundenanforderungen und nicht richtiger Organisation des Testprozesses.
Gerade auf Bekämpfung von oben ernannten Problemen sind unsere Testmanager spezialisiert.
Wie bringen wir ein kriselndes Projekt in die Erfolgszone?
Bei der Softwareentwicklung sind die Anforderungen des Kunden am Wichtigsten. Sie müssen durch das Produkt erfüllt werden. Die Feststellung, ob das Produkt die Kundenanforderungen erfüllt, wird durch klar beschriebene Tests festgestellt.
Testprozess und mit diesem Prozess verbundenes Testmanagement fokussiert sich auf die Validierung der dringlichsten Kundenanforderungen. Damit werden die Funktionalität und Stabilität des Produktes von nicht richtig laufendem Projekt wieder auf den richtigen Weg gebracht.
Der Schlüssel zu dieser positiven Entwicklung liegt in unserer Teststrategie, die sich an die Anforderungen vom Kunden orientiert.
Unsere Dienstleistung basieren auf sehr enger Zusammenarbeit mit dem Kunden einerseits und Softwarelieferanten andererseits. Dadurch sind wir in der Lage die wichtigsten Kundenanforderungen als Basis für die Tests herzunehmen.
Wichtig ist, dass die verbesserte Zusammenarbeit mit allen in Entwicklungs- und Test-Prozess beteiligten Parteien ohne erhöhten Dokumentationsaufwand geschieht. Es sollen auch keine neuen Technologien oder unbekannte Tools eingesetzt werden.
Um die notwendigen Korrektivmaßnahmen möglichst effiziert durchzuführen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht nur die wichtigsten Tests durchzuführen.
Zu den angewandten Testmethoden gehören funktionale und nicht-funktionale Tests. Abhängig von Ihren Wünschen begleiten wir Sie auf allen Teststufen, also Unit Testing, Integration Testing, System Testing und Performance Testing. Für jede Teststufe wird ein Ziel für die Tests definiert, zusammen mit dem erwarteten und gemessenen Ergebnissen.
1. Projektbewertung:
Wir prüfen zuerst, was im Projekt anders ist als in den Anforderungen steht – und warum.
Dann erstellen wir mit der Projektleitung eine Liste der wichtigsten Kundenwünsche.
Mit einer speziellen Tabelle, der Anforderungsnachverfolgungsmatrix, vergleichen wir diese Wünsche mit den vorhandenen Tests.
So sehen wir, welche wichtigen Punkte noch nicht getestet wurden.
Das gibt Klarheit und hilft, die Tests gezielt zu planen.
2. Projektrettungsplan:
Unsere Testmanager und das Projektmanagement schauen sich die wichtigsten Anforderungen genau an.
Wir finden heraus, warum es Probleme gibt, welche technischen Abhängigkeiten bestehen und welche Folgen das hat – auch für Kosten und Verträge.
Wir nutzen die MoSCoW-Methode, um Anforderungen in vier Gruppen einzuteilen:
Must-Haves: unbedingt nötig
Should-Haves: wichtig, aber nicht zwingend
Could-Haves: schön zu haben
Won’t-Haves: nicht nötig
So konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Punkte, deren Ausfall teuer oder schädlich wäre.
Mit einem schlanken Ablauf und regelmäßigem Kundenfeedback können wir schnell auf Änderungen reagieren.
3. Produktvalidierung:
Wir prüfen Schritt für Schritt die vom Kunden gemeldeten, wichtigen Abweichungen – zuerst die wichtigsten.
Diese Probleme lösen wir gemeinsam mit der Entwicklung, damit das Produkt alle Must-Have-Funktionen hat.
Wir nutzen Berichte wie Defect-Dashboards, um offene Probleme, ihre Schwere und den Fortschritt zu sehen.
Der Testabdeckungsgrad zeigt, wie viele Kundenwünsche schon getestet sind.
Feedback geht sofort an die Entwickler, damit sie schnell nachbessern können.
4. Testautomatisierung:
Mit Tools wie Selenium oder Cypress stellen wir sicher, dass neue Updates keine alten Funktionen kaputt machen.
Regelmäßige Fortschrittsberichte zeigen, wie weit das Projekt ist und wo zuerst verbessert werden muss.
Durch neue Prioritäten bei den Tests wird das Projekt laufend optimiert.
5. Produktrisikominimierung:
Manche Probleme – wie langsame Leistung oder Sicherheitslücken – können ein Projekt gefährden.
Wir verhindern das mit speziellen Tests:
Load-Testing: prüft, wie das System bei vielen Nutzern reagiert
Penetrationstests: suchen Sicherheitslücken
Failover-Tests: prüfen, ob das System bei Ausfällen stabil bleibt
Fazit:
Unser Testmanagement bringt Projekte wieder auf Kurs. Wir setzen klare Prioritäten, vereinfachen Abläufe, beheben Fehler schneller und sorgen dafür, dass Ihr Produkt einsatzbereit ist. Der Aufwand wird für jedes Projekt individuell festgelegt.
